Der Wernigeröder Kunst- und Kulturverein e.V.  wurde 1990 gegründet.
Sie finden uns direkt am Markt in Wernigerode.
Wir laden Sie ein, Eintritt frei:
Galerie im Ersten Stock – moderne Kunst in 6 Ausstellungen jährlich ständiges Angebot von Bildern und Objekten (Grafik, Malerei, Plastik, Schmuck, Holzbildhauerei, gegossene Objekte)
Geöffnet von Dienstag bis Sonntag von 14 bis 17 Uhr, Samstag von 11 bis 17Uhr.
Remise – Kleiner Veranstaltungssaal für etwa 100 Teilnehmer
Kemenate –  von 1556  -  Drei Prunkzimmer des 16. Jahrhunderts
Galerie 1530Galerie in Fachwerkhäusern der Renaissance
KunsthofVerkaufs-Werkstätten von Kunsthandwerkern - Glasbläser, Naturmaterialien - Kinderspielzeug - Andenken von bleibendem Wert
"Earth Collection" - Goldschmiede - Wohndesign - Porzellanmanufaktur

 
Aktuelles:
Elvira Bach - Malerei
Ausstellung in der Galerie im Ersten Stock
vom 27. November bis 8. Januar 2017

Eröffnung am Sonntag, dem 27. November, um 11 Uhr mit einem Künstlergespräch.
Eintritt frei!

Elvira Bach gehört zu den erfolgreichsten zeitgenössischen Malerinnen in Deutschland.
Berühmt ist sie für ihre Frauenbilder, die wegen der klaren Farben, dem Pinselstrich und der
Ähnlichkeit der gemalten Frauen mit der Malerin selbst unverkennbar sind, wurde in den
1980er Jahren als eine Vertreterin der Jungen Wilden bezeichnet. Sie studierte von 1972 bis
1979 an der Hochschule der Künste Berlin Malerei, zuletzt als Meisterschülerin des informellen
Malers Hann Trier. Während des Studiums arbeitete sie an der Berliner Schaubühne als
Requisiteurin, Souffleuse und Foyerdame. Ein Stipendium führte Elvira Bach in die
Dominikanische Republik. Ihre neoexpressionistischen Frauenbildnisse spiegeln die Themen
ihres eigenen Lebens wider. Die Ähnlichkeit der Bilder mit ihrer eigenen Person sind
unverkennbar. Nach Heirat, Geburt der Söhne und Rückzug ins häusliche Privatleben spiegelt
sich in Ihren Werken verstärkt ihr familiäres Umfeld wider (Kinder, Küche, Kunst). Bis heute
ist sie ihrem kraftvollen Malstil treu geblieben. Ihre Werke befinden sich in öffentlichen
Sammlungen und Museen.
"... 65 Jahre werde ich. Na und?“, knurrt Elvira Bach zur Begrüßung, „das hat doch nichts zu bedeuten!“ Doch, hat es: Die meisten Künstler der „Jungen Wilden“ sind längst vergessen. Sie ist noch immer präsent, wird national und international ausgestellt. Warum ist das so?
Elvira Bach zieht an ihrer Zigarette und sagt: „Erstens habe ich nie Pause gemacht. Am Abend vor der Geburt meiner Söhne (heute 32 und 24) stand ich noch auf der Leiter an der Staffelei, und kaum war ich aus der Klinik entlassen, arbeitete ich wieder im Atelier.“ Ein weiterer Zug an der Zigarette. „Und zweitens habe ich mich zwar immer inszeniert, auch erotisch, aber ich war nie zu haben, ich habe mich nie niedlich gemacht, um zu gefallen.“
Elvira Bach wird nach ihrem Kunst-Studium in Berlin als eine der wenigen Frauen zur Documenta 7 in Kassel eingeladen. Das war 1982. Der Durchbruch. Schon damals ihre Markenzeichen: starke Weiblichkeit, kräftige Farben, den Rahmen sprengend. Künstlerisch – und persönlich. Sie arbeitet täglich im 500 qm großen Atelier, meist von 10 bis 19 Uhr. Die Wochenenden sind frei..."